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Leitungsinformationen mit BIL

Blogpost

Bei der Boden- und Grundwassererkundung wird in nicht unerheblichem Maße in den Boden eingegriffen, z.B. durch das Abteufen kleiner Rammkernbohrungen und Rammsondierungen, das Setzen von Rammspiegeln oder das Ausheben von Gräben.

Für die Prof. Burmeier Ingenieurgesellschaft mbH (BIG) - Teil von SIERA Im Tiefbau ist es besonders wichtig, mögliche Leitungen, Kabel und Schächte frühzeitig zu berücksichtigen. Denn diese können im Zweifelsfall noch unter Spannung oder Druck stehen und bei einer Beschädigung während der Aushubarbeiten Beschäftigte gefährden und/oder zu hohen Folgekosten führen.

Getreu dem Motto „Vor der Hacke ist es dunkel“ kann bei Bodeneingriffen nur eine begrenzte Aussage über Bohrhindernisse getroffen werden. Bohrhindernisse treten in Form von Felsbrocken, Bauschutt, Ausgrabungen usw. auf.

Deshalb sollte vor Beginn der Erkundungsmaßnahmen eine Leitungsabfrage durchgeführt werden, um mögliche Schäden an Leitungen auszuschließen oder Startpunkte entsprechend zu verlegen.

Die Pipeline-Forschung im Untersuchungsgebiet

Die Suche nach dem für ein Untersuchungsgebiet zuständigen Netz- oder Pipelinebetreiber ist in der Regel sehr zeitaufwändig.

Das bundesweite Informationssystem für Leitungsrecherche (BIL) ermöglicht es, Leitungsanfragen an eine große Anzahl von Netzbetreibern gleichzeitig zu stellen.

Auf der Grundlage der angefragten Informationen erstellt die BIL eine rechtlich abgesicherte Positiv- und Negativliste. Der Betreiber bleibt für die Folgenabschätzung verantwortlich. Das Planungsinformationssystem des Betreibers generiert die relevanten Informationen für den Anfragenden. Die BIL verfügt selbst über keine Daten.

Wie das BIL-Portal unterstützt

Die Nutzer der BIL-Plattform erhalten Informationen darüber, ob und wo im Untersuchungsgebiet Leitungen von den geplanten Maßnahmen betroffen sind, basierend auf den Rückmeldungen der Netzbetreiber an die BIL.

Ablauf der Befragung

  1. Anfrage für eine Leitung einreichen
    Die Anfrage wird auf der Grundlage der Informationen über das Untersuchungsgebiet gestellt.
  2. Verantwortung prüfen
    Die BIL identifiziert die zuständigen Netz- oder Leitungsbetreiber.
  3. Erstelle eine Positiv- und Negativliste
    Auf der Grundlage der Anfragedaten wird eine rechtsgültige Liste erstellt.
  4. Folgenabschätzung durch den Betreiber
    Der Betreiber überprüft seine eigene Beteiligung.
  5. Feedback über das Portal
    Die entsprechenden Informationen werden dem Anfragenden über das BIL-Portal übermittelt.

Vorteile für BIG bei Tiefbauprojekten

Die zentralisierte Leitungsinformation über BIL unterstützt BIG - Teil von SIERA bei der sicheren Vorbereitung von Sondierungsmaßnahmen.

Vorteile auf einen Blick

  • Zentrale Abfrage bei vielen Netzbetreibern
  • Gesetzlich geprüfte Positiv- und Negativliste
  • Aktuelle Datenbank durch Wartung durch den Betreiber
  • Weniger Risiko bei Erdarbeiten
  • Effizientere Projektvorbereitung

Überblick: Leitungsinformationen mit BIL

Leitungsabfrage bei BILVorteile für BIG
Zentrale Abfrage bei den NetzbetreibernZeitersparnis
Gesetzlich geprüfte Positiv- und NegativlisteKlares Feedback
Folgenabschätzung beim BetreiberVerlässliche Verantwortung
Keine eigene Datenspeicherung durch BILAktuelle Informationen
Feedback zu betroffenen LinienSchutz vor Schäden und Folgekosten

Vor Beginn der Erkundungsmaßnahmen ist eine Leitungsrecherche ein wichtiger Schritt, um mögliche Schäden an Leitungen auszuschließen oder Startpunkte entsprechend zu verlegen.

Für BIG - Teil von SIERA bietet die BIL-Portal eine zentrale, strukturierte und aktuelle Möglichkeit, Leitungsanfragen bei vielen Netzbetreibern einzureichen. Die Nutzer der BIL-Plattform erhalten eine Rückmeldung darüber, ob und wo Leitungen in dem untersuchten Gebiet von den geplanten Maßnahmen betroffen sind.

Auf diese Weise unterstützt die BIL die sichere und effiziente Vorbereitung von Boden- und Grundwassererkundungsprojekten.

Nutze die zentrale Rohrleitungsabfrage über das BIL-Portal, bevor du mit deinen Erkundungsmaßnahmen beginnst. So kannst du Risiken reduzieren, Prozesse verbessern und Projekte zuverlässiger vorbereiten.

Jetzt besuchen: bil-leitungsauskunft.de

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Eine Botschaft des Gründers: Florian von Tucher

Mitte der 2000er Jahre führte mich mein Engagement in der Entwicklungshilfe in einige der abgelegensten und ärmsten Regionen der Welt. 

In Nordtibet, der Mongolei und Westchina, wo ich an der Umsetzung dezentraler Abwasserreinigungssysteme beteiligt war, wurde mir klar, dass ich ein tieferes Ziel brauchte. Obwohl ich später in der Immobilienentwicklung erfolgreich war, hat mich der Wunsch, etwas zu bewirken, nie verlassen.  

Ein entscheidender Moment war, als ich von meinem Freund und Mentor, Kardinal Peter Turkson, der damals das Dikasterium für die Förderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung der katholischen Kirche leitete, nach Ghana eingeladen wurde. Inzwischen ist er zum Päpstlichen Kanzler der Akademie der Wissenschaften und zum Päpstlichen Kanzler der Sozialwissenschaften ernannt worden.  

Kardinal Turkson hatte einen großen Einfluss auf mich. Seine Einladung gab mir die Möglichkeit, mir aus erster Hand ein Bild von den Entwicklungsbedürfnissen des Landes zu machen. Wir sprachen über meine Erfahrungen in China und stellten uns gemeinsam ein Entwicklungsmodell vor, das in einer Gemeinde Wurzeln schlagen und sich dann allmählich ausbreiten würde. Wir glaubten, dass kleine, strategische Schritte zu einer dauerhaften Veränderung führen können - genau wie das biblische Gleichnis vom Senfkorn, das zu etwas wächst, das viel größer ist als seine bescheidenen Anfänge. 

Kardinal Turksons unerschütterlicher Glaube an diese Vision und seine Ermutigung bildeten die Grundlage, auf der die Mustard Seed Foundation aufgebaut wurde. Seine unerschütterliche Unterstützung, Weisheit und Führung haben nicht nur den Auftrag der Stiftung, sondern auch meinen persönlichen Weg geprägt. 

Mit Unterstützung des Kardinals und des Büros für integrale menschliche Entwicklung (IHD) arbeiteten wir zunächst mit dem IHD zusammen, bevor wir die Mustard Seed Foundation als eigenständige Organisation in Deutschland gründeten. Wir hatten das Glück, von zahlreichen europäischen Spendern unterstützt zu werden, was uns daran erinnert, dass es bei unserer Mission nicht nur um individuelle Bemühungen geht, sondern um eine kollektive Wirkung. 

Die Zusammenarbeit ist ein Eckpfeiler unserer Arbeit. Wir haben uns mit Organisationen wie Caritas und Rotary International zusammengetan, um unsere Reichweite zu vergrößern. Eine unserer wirkungsvollsten Kooperationen war die mit der M&P Group, die uns ihre technischen Konzepte, die Projektüberwachung und die hochwertige technische Ausführung zur Verfügung stellt, sodass 100% der Spendengelder in die Projekte selbst fließen können. 

Eine dieser Initiativen ist die Clean Water Initiative, die in Zusammenarbeit mit der M&P Group ins Leben gerufen wurde. Im Jahr 2024 haben wir einen Brunnen in Ndoss, Senegal, fertiggestellt, der die landwirtschaftliche Effizienz deutlich verbessert und die örtliche Gemeinde stärkt. Dieses Projekt verkörpert unser Engagement für nachhaltige Lösungen - angefangen bei sauberem Wasser und dem schrittweisen Aufbau einer Infrastruktur, die eine langfristige Entwicklung unterstützt. 

Unsere Arbeit orientiert sich eng an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) und konzentriert sich auf Armutsbekämpfung, wirtschaftliches Empowerment, ökologische Nachhaltigkeit und humanitäre Hilfe. Unser Modell ist einfach, aber effektiv: Wir beginnen mit einem Projekt und erweitern es Jahr für Jahr, um ein Ökosystem der Unterstützung zu schaffen. Ein Wasserbrunnen führt zu einer Schule, die wiederum zu erneuerbaren Energielösungen führt, was wiederum wirtschaftliche Möglichkeiten fördert. Mit der Zeit verändern diese Bemühungen ganze Regionen. 

Die Mustard Seed Foundation ist ein Beweis dafür, was mit einer Vision, einem starken Engagement und dem Glauben an ein Senfkorn erreicht werden kann. Doch ohne den Glauben und die Ermutigung von Kardinal Peter Turkson wäre das alles nicht möglich gewesen. Sein unerschütterlicher Glaube an unsere Mission hat mir den Mut gegeben, die Herausforderungen zu bestehen und unseren Einfluss weiter auszubauen. Während wir unsere Arbeit fortsetzen, werden wir weiterhin von der Überzeugung angetrieben, dass kleine Anfänge zu großen Ergebnissen führen können, die in den Gemeinden, denen wir dienen, Hoffnung und dauerhafte Veränderungen bewirken. Sein Glaube, seine Vision und sein Engagement für die Menschenwürde sind tief in jede unserer Initiativen eingewoben.