Siera-Allianz

Baufeldfreimachung für das neue Heidelberger Herzzentrum

Blog Post ()

Technische Planung und Überwachung durch M&P Umwelttechnik

Das neue Herzzentrum am Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der wichtigsten Krankenhausprojekte in Deutschland. Mit einer Gesamtinvestition von rund 557 Millionen Euro, eine nutzbare Fläche von etwa 22.500 m² und 235 Betten ein hochmodernes, voll digitales Krankenhaus für kardiologische Spitzenmedizin.

Im Vorfeld dieses Großprojekts M&P Umwelttechnik - Mitglied der SIERA Alliance  eine zentrale Rolle: die Planung, Überwachung und Beaufsichtigung der kompletten Baufeldräumung. Diese anspruchsvolle Aufgabe erforderte nicht nur umfassendes technisches Fachwissen, sondern auch ein Höchstmaß an Sensibilität für den laufenden Betrieb der Klinik.

Das neue Heidelberger Herzzentrum - ein Projekt mit Vorbildcharakter

Im neuen Herzzentrum werden in Zukunft alle Bereiche der modernen Herzmedizin unter einem Dach vereint sein

Weitere Informationen über das Projekt und das Zusammenspiel von Medizin, Digitalisierung und Forschung findest du unter

👉 Spatenstich für das Herzzentrum und Informatics for Life: Herzzentrum Heidelberg

Das Gebäude ist Vollständig digitales Krankenhaus und soll neue Standards für medizinische Versorgung, Forschung und klinische Prozesse setzen.

Ausgangssituation: Eine hochkomplexe Baustelle im Krankenhauszentrum

Bevor die Arbeiten an dem neuen Gebäude beginnen konnten, musste die geplante Baustelle geräumt werden. Die Ausgangssituation war technisch und logistisch äußerst anspruchsvoll:

  • Stillgelegtes Klinikgebäude
  • Unterirdische Versorgungsschächte
  • Technische Anlagen
  • ein zentrales Hochhaus mit zwei Untergeschosse und einer Höhe von etwa 55 Meter

Detaillierte Projektzahlen und Hintergrundinformationen sind im offiziellen Fact Sheet dokumentiert:

👉 251023_HZ_Faktenblatt.indd

Alle bestehenden Gebäude wurden inmitten des Geländes des Universitätsklinikums Heidelberg, umgeben von sensiblen Funktionsbereichen des laufenden Krankenhausbetriebs. Weitere Informationen zur Baustelle und zu den Rahmenbedingungen gibt es beim Universitätsklinikum Heidelberg hier:

👉 UKHD/baugelaende-ukhd: Universitätsklinikum Heidelberg

Dienstleistungen von M&P Umwelttechnik

M&P Umwelttechnik aus Heidelberg hat das Projekt während der gesamten Laufzeit umfassend unterstützt. Leistungsphasen 1-8 der HOAI. Die Palette der Dienstleistungen umfasst:

  • Technische Inspektionen der bestehenden Gebäude auf Schadstoffe
  • Planung der Räumung und Vorbereitung des Geländes
  • Überwachung der Rückbauarbeiten
  • Koordinierung aller umwelt- und sicherheitsrelevanten Maßnahmen

Dieser integrierte Ansatz stellte sicher, dass alle Arbeiten sicher, vorschriftsmäßig und im Einklang mit dem Krankenhausbetrieb durchgeführt wurden.

Demontage unter besonderen Bedingungen

Die Arbeiten zur Räumung und Vorbereitung des Geländes fanden in von Januar 2024 bis November 2025 fand während des laufenden Betriebs des Universitätsklinikums Heidelberg statt. Das stellte außergewöhnliche Anforderungen an die Planung und Überwachung.

Besondere Herausforderungen auf einen Blick

  1. Schutz vor Lärm und Staub
    Es waren umfangreiche Schutzmaßnahmen erforderlich, um sicherzustellen, dass Patienten, Personal und Besucher nicht betroffen waren.
  2. Abbau in der Nähe von Fluchtwegen
    Ein ungefähr 15 Meter hohes Gebäude demontiert werden musste, ohne eine unmittelbar angrenzende Zufahrt für Rettungsfahrzeuge zu blockieren oder zu verlegen
  3. Luftfahrtrechtliche Anforderungen
    Aufgrund der benachbarten Anflugweg für Rettungshubschrauber Beim Einsatz des Langfrontbaggers und des Krans mussten besondere Vorschriften beachtet werden.

Diese Rahmenbedingungen machten eine genaue Planung und eine kontinuierliche Bauüberwachung erforderlich.

Technische Präzision trifft auf Verantwortung

Wie wichtig Erfahrung und interdisziplinäres Fachwissen sind, zeigt sich besonders bei Projekten im medizinischen Umfeld. M&P Umwelttechnik hat das sichergestellt:

  • alle rechtlichen und technischen Anforderungen erfüllt sind
  • der Klinikbetrieb jederzeit aufrechterhalten wurde
  • Die Sicherheits- und Umweltrisiken wurden minimiert
  • Komplexe Demontagearbeiten wurden effizient koordiniert

Dieses Projekt ist ein Beispiel dafür, wie Umwelttechnologie, Bauplanung und Verantwortung im Gesundheitssektor zusammenarbeiten können.

Die Meilensteine des Projekts im Überblick

ProjektphaseInhaltZeitraum
Technische UntersuchungenSchadstoffanalysen der bestehenden GebäudeVor Projektbeginn
Planung & GenehmigungBaufeldfreimachung nach HOAI LPH 1-82023-2024
Demontage und RäumungGebäude, Keller, Anlagen, VersorgungsgängeJan 2024 - Nov 2025
Symbolischer erster SpatenstichOffizieller Baubeginn des neuen HerzzentrumsOkt 2025
Geplante PatientenoperationInbetriebnahme des Herzzentrumsab 2030

Symbolischer erster Spatenstich und Ausblick

In der Oktober 2025 Der offizielle symbolische erste Spatenstich für das neue Herzzentrum fand am 1. Juli statt. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Baufeldfreimachung wurde ein entscheidender Grundstein für die Verwirklichung dieses medizinischen Vorzeigeprojekts gelegt.

Weitere Hintergrundinformationen zum ersten Spatenstich und zur Bedeutung des neuen Gebäudes für den Gesundheits- und Forschungsstandort Heidelberg findest du hier:

👉 Erster Spatenstich für „intelligentes“ Herzzentrum mit angeschlossenem Forschungsinstitut

Die Die Aufnahme des Patientenbetriebs ist für 2030 geplant.

Das Projekt Herzzentrum Heidelberg zeigt eindrucksvoll, wie technische Exzellenz, präzise Planung und Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt zusammenwirken. M&P Umwelttechnik - ein Mitglied der SIERA Alliance - leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung einer nachhaltigen Gesundheitsinfrastruktur - ganz im Sinne des Leitsatzes:

Engineering For a Better Tomorrow.

Möchtest du mehr über komplexe Abbruchprojekte, Standorträumung in sensiblen Umgebungen oder Umwelttechnologie im Gesundheitssektor erfahren?

👉 Entdecke weitere Projekte von M&P Umwelttechnik - einem Mitglied der SIERA Alliance - und finde heraus, wie Technik nachhaltige Lösungen möglich macht.

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Eine Botschaft des Gründers: Florian von Tucher

Mitte der 2000er Jahre führte mich mein Engagement in der Entwicklungshilfe in einige der abgelegensten und ärmsten Regionen der Welt. 

In Nordtibet, der Mongolei und Westchina, wo ich an der Umsetzung dezentraler Abwasserreinigungssysteme beteiligt war, wurde mir klar, dass ich ein tieferes Ziel brauchte. Obwohl ich später in der Immobilienentwicklung erfolgreich war, hat mich der Wunsch, etwas zu bewirken, nie verlassen.  

Ein entscheidender Moment war, als ich von meinem Freund und Mentor, Kardinal Peter Turkson, der damals das Dikasterium für die Förderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung der katholischen Kirche leitete, nach Ghana eingeladen wurde. Inzwischen ist er zum Päpstlichen Kanzler der Akademie der Wissenschaften und zum Päpstlichen Kanzler der Sozialwissenschaften ernannt worden.  

Kardinal Turkson hatte einen großen Einfluss auf mich. Seine Einladung gab mir die Möglichkeit, mir aus erster Hand ein Bild von den Entwicklungsbedürfnissen des Landes zu machen. Wir sprachen über meine Erfahrungen in China und stellten uns gemeinsam ein Entwicklungsmodell vor, das in einer Gemeinde Wurzeln schlagen und sich dann allmählich ausbreiten würde. Wir glaubten, dass kleine, strategische Schritte zu einer dauerhaften Veränderung führen können - genau wie das biblische Gleichnis vom Senfkorn, das zu etwas wächst, das viel größer ist als seine bescheidenen Anfänge. 

Kardinal Turksons unerschütterlicher Glaube an diese Vision und seine Ermutigung bildeten die Grundlage, auf der die Mustard Seed Foundation aufgebaut wurde. Seine unerschütterliche Unterstützung, Weisheit und Führung haben nicht nur den Auftrag der Stiftung, sondern auch meinen persönlichen Weg geprägt. 

Mit Unterstützung des Kardinals und des Büros für integrale menschliche Entwicklung (IHD) arbeiteten wir zunächst mit dem IHD zusammen, bevor wir die Mustard Seed Foundation als eigenständige Organisation in Deutschland gründeten. Wir hatten das Glück, von zahlreichen europäischen Spendern unterstützt zu werden, was uns daran erinnert, dass es bei unserer Mission nicht nur um individuelle Bemühungen geht, sondern um eine kollektive Wirkung. 

Die Zusammenarbeit ist ein Eckpfeiler unserer Arbeit. Wir haben uns mit Organisationen wie Caritas und Rotary International zusammengetan, um unsere Reichweite zu vergrößern. Eine unserer wirkungsvollsten Kooperationen war die mit der M&P Group, die uns ihre technischen Konzepte, die Projektüberwachung und die hochwertige technische Ausführung zur Verfügung stellt, sodass 100% der Spendengelder in die Projekte selbst fließen können. 

Eine dieser Initiativen ist die Clean Water Initiative, die in Zusammenarbeit mit der M&P Group ins Leben gerufen wurde. Im Jahr 2024 haben wir einen Brunnen in Ndoss, Senegal, fertiggestellt, der die landwirtschaftliche Effizienz deutlich verbessert und die örtliche Gemeinde stärkt. Dieses Projekt verkörpert unser Engagement für nachhaltige Lösungen - angefangen bei sauberem Wasser und dem schrittweisen Aufbau einer Infrastruktur, die eine langfristige Entwicklung unterstützt. 

Unsere Arbeit orientiert sich eng an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) und konzentriert sich auf Armutsbekämpfung, wirtschaftliches Empowerment, ökologische Nachhaltigkeit und humanitäre Hilfe. Unser Modell ist einfach, aber effektiv: Wir beginnen mit einem Projekt und erweitern es Jahr für Jahr, um ein Ökosystem der Unterstützung zu schaffen. Ein Wasserbrunnen führt zu einer Schule, die wiederum zu erneuerbaren Energielösungen führt, was wiederum wirtschaftliche Möglichkeiten fördert. Mit der Zeit verändern diese Bemühungen ganze Regionen. 

Die Mustard Seed Foundation ist ein Beweis dafür, was mit einer Vision, einem starken Engagement und dem Glauben an ein Senfkorn erreicht werden kann. Doch ohne den Glauben und die Ermutigung von Kardinal Peter Turkson wäre das alles nicht möglich gewesen. Sein unerschütterlicher Glaube an unsere Mission hat mir den Mut gegeben, die Herausforderungen zu bestehen und unseren Einfluss weiter auszubauen. Während wir unsere Arbeit fortsetzen, werden wir weiterhin von der Überzeugung angetrieben, dass kleine Anfänge zu großen Ergebnissen führen können, die in den Gemeinden, denen wir dienen, Hoffnung und dauerhafte Veränderungen bewirken. Sein Glaube, seine Vision und sein Engagement für die Menschenwürde sind tief in jede unserer Initiativen eingewoben.