Siera Alliance

Revitalisierung des Vallourec-Geländes in Düsseldorf | M&P Ingenieurgesellschaft West

Blog Post ()

Einführung

Die M&P Ingenieurgesellschaft West - ein Mitglied der SIERA Alliance - unterstützt Frasers International Amsterdam bei der Revitalisierung des ehemaligen Vallourec-Geländes in Düsseldorf. Das Projekt verbindet nachhaltige Flächennutzung mit effizientem Flächenmanagement und trägt aktiv zur Umwandlung von Industrieflächen in moderne Logistikstandorte bei.

Projektübersicht

ProjektdatenDetails
KundeFrasers International Amsterdam
Zeitrahmen
Zeitrahmen 2022 - 2025
Auftragswert für IngenieurleistungenCa. 280.000 €
TätigkeitsfelderAltlastenuntersuchung, Bodenmanagement, Abbrucharbeiten, externe Überwachung von Erdarbeiten

Grund

Frasers International plante, das ehemalige Gelände der Vallourec-Rohrfabrik zu renovieren. Die Pläne umfassten den Bau eines modernen Logistikzentrums und von 30.000 m² Nebenanlagen auf einer Fläche von 65.000 m².

Aufgrund der jahrzehntelangen gewerblichen Nutzung war der Standort stark mit PAK, VOC, Metallverbindungen und Mineralöl kontaminiert. Im Rahmen der Projektentwicklung wurde die Kontaminationssituation bewertet und ein umfassender Aktionsplan erstellt.

Die Erschließung des rund 160.000 m² großen Industrie- und Gewerbegebiets erforderte umfangreiche Erdarbeiten, bei denen rund 85.000 m³ Boden bewegt wurden. Außerdem wurden 105.000 m³ Material und 23.600 t Bauschutt transportiert und für die Herstellung von Tragschichten wiederverwendet.

Umfang der Arbeiten und Dienstleistungen

  • Untersuchungen von kontaminierten Standorten und Bausubstanz
  • Auftragsvergabe und Bodenmanagement
  • Fachkundige Überwachung von Erdarbeiten
  • Abnahmeinspektionen und abschließende Dokumentation

Diese Maßnahmen dienten dazu, die Baustelle vollständig zu räumen und das Land für die geplante neue Entwicklung vorzubereiten.

Ausführung und Umsetzung

Auf der Grundlage der Ergebnisse der technischen Untersuchungen wurde ein Maßnahmenkonzept entwickelt, das die Grundlage für die Vertragsunterlagen für Abbruch- und Erdarbeiten bildete.
Durch gezielte Ausschreibungen und konsequente Qualitätsüberwachung wurde die Baustelle effizient und nachhaltig geräumt.

In den Bereichen, die nicht saniert wurden, wurde das Risiko für das Grundwasser durch laufende Überwachung ausgeschlossen. Alle Materialien wurden nach Kontaminationsklassen getrennt, dokumentiert und ordnungsgemäß entsorgt.

Dieser strukturierte Ansatz ermöglichte eine sichere und ressourceneffiziente Erschließung des Geländes.

Fokus auf Nachhaltigkeit

Das Projekt ist ein Paradebeispiel für die nachhaltige Ingenieurpraxis der M&P Ingenieurgesellschaft West, einem Mitglied der SIERA Alliance.

Der ökologische Fußabdruck des Projekts wird durch die Wiederverwendung von Baumaterialien, eine gezielte Bodenüberwachung und die Minimierung des Abfallvolumens deutlich reduziert.

Fazit

Mit einem klaren Fokus auf Umweltverträglichkeit, Sicherheit und Effizienz zeigt dieses Projekt, wie nachhaltige Stadtentwicklung und Technik Hand in Hand gehen können.

Die M&P Ingenieurgesellschaft West - Mitglied der SIERA Alliance - setzt ihren Anspruch “Engineering for a Better Tomorrow” erfolgreich in die Praxis um.

Erfahre mehr über unsere Projekte in den Bereichen Bodenmanagement, Altlastensanierung und nachhaltige Landnutzung: 👉 Mehr erfahren auf unserer Website

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Eine Botschaft des Gründers: Florian von Tucher

Mitte der 2000er Jahre führte mich mein Engagement in der Entwicklungshilfe in einige der abgelegensten und ärmsten Regionen der Welt. 

In Nordtibet, der Mongolei und Westchina, wo ich an der Umsetzung dezentraler Abwasserreinigungssysteme beteiligt war, wurde mir klar, dass ich ein tieferes Ziel brauchte. Obwohl ich später in der Immobilienentwicklung erfolgreich war, hat mich der Wunsch, etwas zu bewirken, nie verlassen.  

Ein entscheidender Moment war, als ich von meinem Freund und Mentor, Kardinal Peter Turkson, der damals das Dikasterium für die Förderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung der katholischen Kirche leitete, nach Ghana eingeladen wurde. Inzwischen ist er zum Päpstlichen Kanzler der Akademie der Wissenschaften und zum Päpstlichen Kanzler der Sozialwissenschaften ernannt worden.  

Kardinal Turkson hatte einen großen Einfluss auf mich. Seine Einladung gab mir die Möglichkeit, mir aus erster Hand ein Bild von den Entwicklungsbedürfnissen des Landes zu machen. Wir sprachen über meine Erfahrungen in China und stellten uns gemeinsam ein Entwicklungsmodell vor, das in einer Gemeinde Wurzeln schlagen und sich dann allmählich ausbreiten würde. Wir glaubten, dass kleine, strategische Schritte zu einer dauerhaften Veränderung führen können - genau wie das biblische Gleichnis vom Senfkorn, das zu etwas wächst, das viel größer ist als seine bescheidenen Anfänge. 

Kardinal Turksons unerschütterlicher Glaube an diese Vision und seine Ermutigung bildeten die Grundlage, auf der die Mustard Seed Foundation aufgebaut wurde. Seine unerschütterliche Unterstützung, Weisheit und Führung haben nicht nur den Auftrag der Stiftung, sondern auch meinen persönlichen Weg geprägt. 

Mit Unterstützung des Kardinals und des Büros für integrale menschliche Entwicklung (IHD) arbeiteten wir zunächst mit dem IHD zusammen, bevor wir die Mustard Seed Foundation als eigenständige Organisation in Deutschland gründeten. Wir hatten das Glück, von zahlreichen europäischen Spendern unterstützt zu werden, was uns daran erinnert, dass es bei unserer Mission nicht nur um individuelle Bemühungen geht, sondern um eine kollektive Wirkung. 

Die Zusammenarbeit ist ein Eckpfeiler unserer Arbeit. Wir haben uns mit Organisationen wie Caritas und Rotary International zusammengetan, um unsere Reichweite zu vergrößern. Eine unserer wirkungsvollsten Kooperationen war die mit der M&P Group, die uns ihre technischen Konzepte, die Projektüberwachung und die hochwertige technische Ausführung zur Verfügung stellt, sodass 100% der Spendengelder in die Projekte selbst fließen können. 

Eine dieser Initiativen ist die Clean Water Initiative, die in Zusammenarbeit mit der M&P Group ins Leben gerufen wurde. Im Jahr 2024 haben wir einen Brunnen in Ndoss, Senegal, fertiggestellt, der die landwirtschaftliche Effizienz deutlich verbessert und die örtliche Gemeinde stärkt. Dieses Projekt verkörpert unser Engagement für nachhaltige Lösungen - angefangen bei sauberem Wasser und dem schrittweisen Aufbau einer Infrastruktur, die eine langfristige Entwicklung unterstützt. 

Unsere Arbeit orientiert sich eng an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) und konzentriert sich auf Armutsbekämpfung, wirtschaftliches Empowerment, ökologische Nachhaltigkeit und humanitäre Hilfe. Unser Modell ist einfach, aber effektiv: Wir beginnen mit einem Projekt und erweitern es Jahr für Jahr, um ein Ökosystem der Unterstützung zu schaffen. Ein Wasserbrunnen führt zu einer Schule, die wiederum zu erneuerbaren Energielösungen führt, was wiederum wirtschaftliche Möglichkeiten fördert. Mit der Zeit verändern diese Bemühungen ganze Regionen. 

Die Mustard Seed Foundation ist ein Beweis dafür, was mit einer Vision, einem starken Engagement und dem Glauben an ein Senfkorn erreicht werden kann. Doch ohne den Glauben und die Ermutigung von Kardinal Peter Turkson wäre das alles nicht möglich gewesen. Sein unerschütterlicher Glaube an unsere Mission hat mir den Mut gegeben, die Herausforderungen zu bestehen und unseren Einfluss weiter auszubauen. Während wir unsere Arbeit fortsetzen, werden wir weiterhin von der Überzeugung angetrieben, dass kleine Anfänge zu großen Ergebnissen führen können, die in den Gemeinden, denen wir dienen, Hoffnung und dauerhafte Veränderungen bewirken. Sein Glaube, seine Vision und sein Engagement für die Menschenwürde sind tief in jede unserer Initiativen eingewoben.