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Schadstoffregister vor Eingriffen in die Bausubstanz

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Sicherheit und Verantwortung vor Bauarbeiten

Eingriffe in die Bausubstanz - ob durch Renovierung, Umbau, Abriss oder Rückbau - bergen nicht nur technische Risiken, sondern auch Gesundheits- und Umweltrisiken. Vor allem bei bestehenden Gebäuden ist nicht immer klar, welche schadstoffhaltigen Materialien verwendet wurden. Genau hier sorgt ein professionell erstelltes Schadstoffkataster für Klarheit und Gewissheit. Als erfahrenes Ingenieurbüro im Umweltsektor hat die Prof. Burmeier Ingenieurgesellschaft mbH - Mitglied der SIERA Alliance Bauherren und Eigentümern bei der verantwortungsvollen Vorbereitung ihrer Bauprojekte.

Was ist ein Schadstoffregister?

Ein Schadstoffkataster (auch Gebäudeschadstoffkataster genannt) ist eine systematische Erfassung, Bewertung und Dokumentation aller in einem Gebäude oder auf einem Grundstück vorhandenen Stoffe, die gesundheits- und umweltgefährdend sind. Es dient dazu, diese Materialien vor geplanten Baumaßnahmen wie Renovierung, Umbau, Abriss oder Rückbau zu identifizieren und zu bewerten und eine sichere Handhabung und ordnungsgemäße Entsorgung zu gewährleisten.

Der Hauptzweck eines Schadstoffkatasters besteht darin, im Vorfeld von Bauarbeiten Klarheit über mögliche Risiken zu schaffen. Es dient unter anderem dazu, die Gesundheit und Sicherheit der Arbeiter auf der Baustelle zu gewährleisten (Arbeitsschutz), die korrekte Trennung und Entsorgung von Abfällen gemäß den geltenden Abfallvorschriften zu planen und die Anwohner und die Umwelt vor der Freisetzung von Schadstoffen zu schützen.

Gesetzliche Anforderungen und die Verantwortung der Gebäudeeigentümer

Dabei ist zu beachten, dass nach der neuen Gefahrstoffverordnung (2024) auch Privathaushalte bei Abbruch- oder Umbauarbeiten an Gebäuden, die vor 1993 errichtet wurden, den ausführenden Unternehmen Informationen über vorhandene oder vermutete Gefahrstoffe geben müssen.

Diese Verordnung macht deutlich, dass der verantwortungsvolle Umgang mit potenziell gefährlichen Stoffen nicht mehr nur gewerbliche oder öffentliche Gebäudeeigentümer betrifft, sondern dass auch private Eigentümer in der Pflicht sind.

Inhalt eines professionellen Schadstoffregisters

Typischerweise enthält ein Schadstoffkataster Informationen über die Geschichte und Nutzung eines Gebäudes. Dazu gehören auch die Bauweise und die technischen Anlagen, und verdächtige Bauteile werden lokalisiert und beschrieben.

Die wichtigsten Komponenten sind

  • Aufzeichnung der Geschichte und Nutzung des Gebäudes
  • Analyse der Bauweise und der technischen Anlagen
  • Lokalisierung und Beschreibung von verdächtigen Komponenten
  • Entnahme von Materialproben
  • Dokumentation der Probenahme in Probenahmeprotokollen
  • Zusammenfassung der Ergebnisse der Laboranalysen in einem Bericht


Auf der Grundlage der Analysen wird die Risikosituation bewertet und es werden Empfehlungen für die notwendige Sanierung oder Entsorgung ausgesprochen.

Typische Schadstoffe in bestehenden Gebäuden

Vor allem in älteren Gebäuden, die oft vor dem Jahr 2000 gebaut wurden, gibt es Materialien, die heute als gesundheitsgefährdend gelten. Dazu gehören typischerweise

  • Asbest
  • Künstliche Mineralfasern (KMF)
  • Polychlorierte Biphenyle (PCBs)
  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAHs)
  • Holzschutzmittel
  • Schwermetalle (z.B. in Anstrichen oder Anlagen)


Die frühzeitige Identifizierung dieser Stoffe ist entscheidend, um unkontrollierte Freisetzungen während der Bauarbeiten zu vermeiden und die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.

Professionelle Vorbereitung und rechtliche Einstufung

Ein Schadstoffkataster wird in der Regel von spezialisierten Experten oder Ingenieurbüros erstellt. Die Erstellung eines Schadstoffkatasters ist in Deutschland nicht immer explizit gesetzlich vorgeschrieben, sondern wird indirekt durch verschiedene Vorschriften im Bereich des Arbeits- und Umweltschutzes gefordert - wie die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (z.B. TRGS 519 für Asbest).

Bei gewerblichen oder öffentlichen Gebäuden und vor größeren Bauarbeiten ist es wichtig, die Sorgfaltspflichten als Bauherr oder Eigentümer zu erfüllen und Haftungsrisiken zu vermeiden.

Unterstützung von BIG

Wenn du Umbau- oder Abrissarbeiten planst, können wir von Prof. Burmeier Ingenieurgesellschaft mbH - Mitglied der SIERA Alliance Wir helfen dir gerne bei der Erstellung eines Schadstoffregisters. Mit unserem Fachwissen im Bereich Umwelttechnik können wir dich von der ersten Erhebung und Bewertung bis hin zu fundierten Empfehlungen für die Sanierung und Entsorgung unterstützen.

Technik für ein besseres Morgen!

Planst du Eingriffe in die Bausubstanz oder brauchst du Klarheit über mögliche Schadstoffe in deinem Gebäude?

Sprich mit uns - Wir unterstützen dich zuverlässig und kompetent bei der Erstellung deines Schadstoffregisters.

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Eine Botschaft des Gründers: Florian von Tucher

Mitte der 2000er Jahre führte mich mein Engagement in der Entwicklungshilfe in einige der abgelegensten und ärmsten Regionen der Welt. 

In Nordtibet, der Mongolei und Westchina, wo ich an der Umsetzung dezentraler Abwasserreinigungssysteme beteiligt war, wurde mir klar, dass ich ein tieferes Ziel brauchte. Obwohl ich später in der Immobilienentwicklung erfolgreich war, hat mich der Wunsch, etwas zu bewirken, nie verlassen.  

Ein entscheidender Moment war, als ich von meinem Freund und Mentor, Kardinal Peter Turkson, der damals das Dikasterium für die Förderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung der katholischen Kirche leitete, nach Ghana eingeladen wurde. Inzwischen ist er zum Päpstlichen Kanzler der Akademie der Wissenschaften und zum Päpstlichen Kanzler der Sozialwissenschaften ernannt worden.  

Kardinal Turkson hatte einen großen Einfluss auf mich. Seine Einladung gab mir die Möglichkeit, mir aus erster Hand ein Bild von den Entwicklungsbedürfnissen des Landes zu machen. Wir sprachen über meine Erfahrungen in China und stellten uns gemeinsam ein Entwicklungsmodell vor, das in einer Gemeinde Wurzeln schlagen und sich dann allmählich ausbreiten würde. Wir glaubten, dass kleine, strategische Schritte zu einer dauerhaften Veränderung führen können - genau wie das biblische Gleichnis vom Senfkorn, das zu etwas wächst, das viel größer ist als seine bescheidenen Anfänge. 

Kardinal Turksons unerschütterlicher Glaube an diese Vision und seine Ermutigung bildeten die Grundlage, auf der die Mustard Seed Foundation aufgebaut wurde. Seine unerschütterliche Unterstützung, Weisheit und Führung haben nicht nur den Auftrag der Stiftung, sondern auch meinen persönlichen Weg geprägt. 

Mit Unterstützung des Kardinals und des Büros für integrale menschliche Entwicklung (IHD) arbeiteten wir zunächst mit dem IHD zusammen, bevor wir die Mustard Seed Foundation als eigenständige Organisation in Deutschland gründeten. Wir hatten das Glück, von zahlreichen europäischen Spendern unterstützt zu werden, was uns daran erinnert, dass es bei unserer Mission nicht nur um individuelle Bemühungen geht, sondern um eine kollektive Wirkung. 

Die Zusammenarbeit ist ein Eckpfeiler unserer Arbeit. Wir haben uns mit Organisationen wie Caritas und Rotary International zusammengetan, um unsere Reichweite zu vergrößern. Eine unserer wirkungsvollsten Kooperationen war die mit der M&P Group, die uns ihre technischen Konzepte, die Projektüberwachung und die hochwertige technische Ausführung zur Verfügung stellt, sodass 100% der Spendengelder in die Projekte selbst fließen können. 

Eine dieser Initiativen ist die Clean Water Initiative, die in Zusammenarbeit mit der M&P Group ins Leben gerufen wurde. Im Jahr 2024 haben wir einen Brunnen in Ndoss, Senegal, fertiggestellt, der die landwirtschaftliche Effizienz deutlich verbessert und die örtliche Gemeinde stärkt. Dieses Projekt verkörpert unser Engagement für nachhaltige Lösungen - angefangen bei sauberem Wasser und dem schrittweisen Aufbau einer Infrastruktur, die eine langfristige Entwicklung unterstützt. 

Unsere Arbeit orientiert sich eng an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) und konzentriert sich auf Armutsbekämpfung, wirtschaftliches Empowerment, ökologische Nachhaltigkeit und humanitäre Hilfe. Unser Modell ist einfach, aber effektiv: Wir beginnen mit einem Projekt und erweitern es Jahr für Jahr, um ein Ökosystem der Unterstützung zu schaffen. Ein Wasserbrunnen führt zu einer Schule, die wiederum zu erneuerbaren Energielösungen führt, was wiederum wirtschaftliche Möglichkeiten fördert. Mit der Zeit verändern diese Bemühungen ganze Regionen. 

Die Mustard Seed Foundation ist ein Beweis dafür, was mit einer Vision, einem starken Engagement und dem Glauben an ein Senfkorn erreicht werden kann. Doch ohne den Glauben und die Ermutigung von Kardinal Peter Turkson wäre das alles nicht möglich gewesen. Sein unerschütterlicher Glaube an unsere Mission hat mir den Mut gegeben, die Herausforderungen zu bestehen und unseren Einfluss weiter auszubauen. Während wir unsere Arbeit fortsetzen, werden wir weiterhin von der Überzeugung angetrieben, dass kleine Anfänge zu großen Ergebnissen führen können, die in den Gemeinden, denen wir dienen, Hoffnung und dauerhafte Veränderungen bewirken. Sein Glaube, seine Vision und sein Engagement für die Menschenwürde sind tief in jede unserer Initiativen eingewoben.